WEINELF stellt Weichen für die Europameisterschaft – Trainingslager in Edenkoben als wichtiger Schritt
- Juliane Schäfer

- 24. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

In der Sportschule Edenkoben hat sich die deutsche WEINELFvom 17. bis 19. April 2026 intensiv auf das sportliche Highlight des Jahres vorbereitet: die VINOEURO 2026.
Das Turnier, organisiert von der UENFW, gilt als oNizielle Europameisterschaft der WinzerNationalmannschaften und vereint Fußball, Weinbau und kulturellen Austausch. Seit 2010 hat sich der Wettbewerb zu einem festen Bestandteil der europäischen Weinbranche entwickelt und wird alle zwei Jahre ausgetragen.
Die kommende Ausgabe findet vom 2. bis 7. Juni 2026 in der Toskana rund um Cecina und
Venturina statt. Insgesamt treten zehn Nationen gegeneinander an – darunter Deutschland,
Italien, Frankreich, Portugal, Österreich, Tschechien, Rumänien, Ungarn, Schweiz und
Slowenien.
Neben dem sportlichen Wettbewerb steht traditionell auch der Austausch über Weinbau,
Nachhaltigkeit und Kultur im Mittelpunkt – ein Konzept, das die VINOEURO einzigartig macht.
Die VINOEURO 2026 wird von Fachkonferenzen im Rahmen des Programms „VINOEDUCA“ begleitet, bei denen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis – unter anderem von europäischen Hochschulen – aktuelle Themen des Weinbaus diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Klimawandel, Nachhaltigkeit und Biodiversität sowie der internationale Austausch innerhalb der Branche.
Perfekte Vorbereitung in Edenkoben
Vor diesem Hintergrund kam dem Trainingslager in der Pfalz eine besondere Bedeutung zu. Rund 20 Spieler, überwiegend aus dem A-Kader, arbeiteten gezielt an Form, Taktik und Teamchemie. Der Auftakt am Freitag begann nach der Anreise mit einer ersten Einheit, bevor am Abend ein gemeinsamer Besuch im Weingut Koch auf dem Programm stand. Gastgeberweingut Bernhard Koch sorgte mit einer Weinprobe und Pfälzer Spezialitäten für den passenden Rahmen – ganz im Sinne der Verbindung von Sport und Weinkultur, die auch die VINOEURO prägt.
Sichtung und EM-Tickets vergeben
Am Samstag rückte der sportliche Aspekt klar in den Fokus. Neben intensiven Trainingseinheiten wurde auch die Zukunft des Kaders gestaltet: Sechs Anwärter und eine Anwärterin stellten sich der Sichtung.
Nach gemeinsamem Aufwärmen mit dem Team, Passübungen und einem Trainingsspiel fiel am Abend die Entscheidung: Luke Ehrstein (aktuell Weingut Knöll und Vogel, Pfalz) und Paul Fader (Weingut Knuth Fader, Rodth) konnten sich direkt für die Europameisterschaft empfehlen. Besonders bemerkenswert:
Faber ist der Enkel von Rolf Pfaffmann und führt damit eine echte Weinelf-Tradition fort. Beide Spieler vereinen die Leidenschaft für die beiden Kulturgüter Fußball und Wein.
Parallel begleitete der SWR das Trainingslager am Samstagvormittag – ein Beitrag in der
Landesschau wird in Kürze erwartet.
Taktik, Teamgeist und klare Ziele
Neben Technik und Spielpraxis lag ein weiterer Schwerpunkt auf der taktischen Ausrichtung. In gezielten Einheiten wurden Spielzüge, Aufbauvarianten und strategische Abläufe einstudiert – entscheidend im Hinblick auf die starke internationale Konkurrenz bei der EM.
Den Abschluss bildete die finale Ansprache von Friedel Müller und den Sportverantwortlichen.
Spätestens hier wurde deutlich: Die Zielsetzung ist klar formuliert – die WEINELF will bei der UENFW VINOEURO Italy 2026 um den Titel mitspielen.
Mehr als nur Fußball
Die Europameisterschaft ist dabei weit mehr als ein sportliches Turnier. Sie versteht sich als
Plattform für Austausch, Freundschaft und die internationale Sichtbarkeit des Weinbaus. Über 3.000 Besucher werden in der Toskana erwartet, begleitet von Verkostungen,
Fachveranstaltungen und kulturellen Programmpunkten.
Für die WEINELF geht es also nicht nur um Tore und Punkte, sondern auch um die Rolle
als Botschafter des deutschen Weins in Europa. Das Trainingslager in Edenkoben hat gezeigt: Sportlich, organisatorisch und mannschaftlich ist das Team bestens vorbereitet. Die Grundlage für eine erfolgreiche Europameisterschaft ist gelegt.



























