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WEINELF besucht Schweizer Spitzenwinzer und Spitzenköche

1. Platz für Genuss und Erlebnis, 3. Rang beim Kicken


Eindrücke von Weinelf-Präsident Norbert Heine Am 20./21. Juni folgte die Weinelf Deutschland der Einladung zu einem Turnier mit Winzerkollegen aus Salgesch und Schweizer Spitzenköchen ins Schweizer Kanton Wallis. Sportlich erwarteten die Weinelfer vier Leistungsvergleiche mit den beiden Konkurrenten, denn der Spielmodus sah jeweils ein Hin- und ein Rückspiel vor.

Vinologisch stand ein Besuch beim Schweizer Winzer des Jahres 2007 Diego Mathier (www.nouveau-salquenen.ch) auf dem Programm, begleitet von einem BBQ, für das Cheforganisator Heinz Ruffibach aus Zermatt (www.alpenhofhotel.com) und sein Team verantwortlich zeichneten. Das erste Spiel trug die Weinelf gegen die Formation der Winzer aus Salgesch aus, die Diego Mathier (immerhin ex-Jugend-Nationalspieler) mit einem fulminanten Kopfball in Führung brachte. Einen Handelfmeter zu Gunsten der WEINELF Deutschland konnte Kapitän Reiner Probst, Achkarren, nur wenig später zum 1:1 Ausgleich verwandeln.

Dem Ausgleich schloss sich eine Drangphase der WEINELF an, der wieder durch Mathier mit einem Konter und einem strammen Schuss von der 16 Meter Line ein Ende gesetzt wurde. Im Rückspiel konnte die WEINELF ein 0:0 Unentschieden behaupten.

Während die Weinelf einmal mehr auf starke Stammspieler verzichten musste, konnten die Schweizer davon profitieren, dass ihr Team mit viel gemeinsamer Spielpraxis bestens eingespielt auftreten konnte. Dennoch fanden sie in der dritten Turniermannschaft ihren Meister. Die Schweizer Spitzenköche siegten mit einem 1:0 im Hin- und einem 2:0 im Rückspiel. Ihnen war nach einem 1:0 gegen die Weinelf und einem Unentschieden (0:0) im Rückspiel, der Turniersieg auch nicht mehr streitig zu machen. Trotz des dritten Platzes konnte die WEINELF mit ihrer Leistung zufrieden sein. Besonders Christian Wolf zeichnete sich als Torwart ein ums andere Mal aus, und verhinderte mit einer Glanzparade sogar einen Elfmeter-Erfolg des Gegners.

Genussreich verlief die dritte „Halbzeit“ im gastfreundlichen und architektonisch beeindruckenden Hause Mathier. Das „Studium“ diverser Chasselas (Gutedel) Varianten und Chardonnays, beeindruckender „Roter“ (Pinots, Shyraz´, Merlots) sowie interessanter autochthoner Sorten (Petite Arvine, Cornalin, Humagne Rouge), wurde von mehreren Sorten delikaten Lachses und leckeren Grilladen begeleitet. Zu später Stunde lud Diego Mathier dann noch zur Fassprobe in seinen Barrique-Keller, und setzte damit das i-Tüpfelchen beim freundschaftlichen Gedankenaustausch zwischen Winzerkollegen. Eine geführte Wanderung von Salgesch nach Sierre brachte den Weinelfern am nächsten Tag die landschaftlichen Reize des Weinbaus im Wallis nahe. Die klein parzellierten steilen Weinberge (bis 70 %) sind meist terrassiert und von gepflegten Trockenmauern abgefangen. Gut 5.000 Hektar sind im Ertrag, auf Höhen zwischen 450 und 850 Metern (im höchst gelegenen Weinberg bei Visperterminen sogar bis 1100 Meter). Zahlreiche Biotop-Inseln, Bewässerungsläufe, Wasserfälle und natürlich das Bergpanorama machen die Region zu einem Kleinod mit hohem ökologischen Wert und großer Attraktivität für Besucher mit Sinn für Natur und Genuss. Im Chateau de Villa kann man ein Raclette mit fünf unterschiedlichen Rohmilchkäsen von unterschiedlichen Weiden des Kantons verkosten, und den passenden Wein aus über 550 Alternativen wählen.

Viel Freude hatte die WEINELF auch am hervorragenden Service des ADAC. Nach einem Fahrzeug Total-Ausfall während der Anfahrt, beharrten die „Gelben Engel“ auf einer dreitägigen Reparatur Wartefrist, was bei der sechsköpfigen Fahrgemeinschaft angesichts beruflicher Terminbindung (allesamt ADAC-Mitglieder mit Auslandsschutzbrief) weniger gut ankam. Da der Mobil(?)-Club auf die Information, die Reparatur würde mehr als drei Tage in Anspruch nehmen mit höflicher Gesprächsunterbrechung durch „auflegen“ reagierte, empfehlen wir den WEINELFern ihre ADAC-Mitgliedschaft zu überprüfen. Die Bedingungen des Auslandsschutzbriefs stellen sich für selbständige Geschäftsleute nicht als hilfreich dar.




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