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Fußballkulturpreis 2015 in Nürnberg


In der Nürnberger Tafelhalle war viel Fußball-Prominenz zur Gast, als unter Regie des Magazins „Kicker“ zum zehnten Mal die Gala zum Deutschen Fußball-Kulturpreis über die Bühne ging. Erneut mit dabei war ein Team der Weinelf, allerdings ohne Kickstiefel und Ball, dafür gut ausgestattet mit Wein aus verschiedenen Betrieben. Die Repräsentanten vor Ort waren die Württemberger „Wengerter“ Michael Kern und Manuel Lutz, der Badener Richard Kerber, die Pfälzer Monika und Rolf Pfaffmann, Simon Lönarz und Kai Burkart, die Rheingauer Weine von den Mitgliedsbetrieben Hirt-Gebhardt und Trenz mitgebracht hatten. Zum „Anpfiff“, sprich Auftakt gab es Sekt aus dem Haus Mumm, der dann gleich als Muntermacher für reichlich Mumm bei den Teilnehmern sorgte. Den brauchte auch Organisatorin Erica Fischbach, die es nicht leicht hatte, ein starkes Wein-Team nach Nürnberg zu lotsen.


Aber sie bekam vor Ort prominente Schützenhilfe. Weinelf-Coach Erich Rutemöller war ebenso dabei wie ein prominentes Neumitglied, nämlich die erst vor wenigen Wochen gekürte Deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger aus Baden, die sich – weil fußballerisch durchaus begabt – der Weinelf angeschlossen hat. Die Rückennummer 94 entspricht ihrem Geburtsjahr.


Der „Kicker“ würdigte in einer Zusammenfassung das bewährte Mitwirken der Weinelf bei den diversen Ehrungen. Unter anderem wurde der frühere Trainer der italienischen Nationalmannschaft, Marcello Lippi (67), der zuletzt einen chinesischen Club trainiert hatte, mit dem Walther-Bensemann-Preis (Gründer des „Kicker“) bedacht. Für das „Fußballbuch des Jahres“ wurde Autor Christoph Biermann geehrt (Titel: Wenn wir vom Fußball träumen. Eine Heimreise). Den undotierten „Fußballspruch des Jahres“ hatte ein Österreicher abgeliefert. Sebastian Prödl (früher Werder Bremen, jetzt FC Watford/England) erinnerte sich an Reisen zum FC Bayern mit der Einschätzung: „München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich wehtun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“ Die letzten Besuche in München taten wohl mehr weh: sie endeten mit 6:1, 5:2 und 6:0 jeweils für die Bayern…


Rudolf Knoll



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