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Benefizspiel in Koblenz: Gutes Spiel, aber Niederlage gegen Ärzte-Nationalmannschaft


Gemeinsam für eine gute Sache“

„Gemeinsam für eine gute Sache“ war das Motto eines Fußball-Events in Koblenz-Rübenach. Mit dieser Benefizveranstaltung sollten vier Projekte gefördert werden, nämlich eine Elterninitiave krebskranker Kinder, die Jugendstiftung des FV Rübenach, ein nationales Service-Projekt „Statt-Plastik-Becher“ und das Team Bananenflanke Koblenz, ein Projekt für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung. Und vor einer gut organisierten Abendveranstaltung des Vereins Round Table Koblenz wurde auch noch Fußball gespielt. Die Weichen für die WEINELF Deutschland hatte Erica Fischbach gestellt, die dann nur am Spieltag selbst passen musste.

Sie wäre ebenso überrascht gewesen wie die Spieler, die mit einem durchwachsenen Team der Ärzte-Nationalmannschaft gerechnet hatten, aber mit einer überwiegend jungen, durchtrainierten Mannschaft konfrontiert wurden. Torhüter Jürgen Fladung, der das halbe Jahrhundert bereits hinter sich hat, wäre für die meisten als Vater durchgegangen. Seinen Paraden war es auch zu verdanken, dass das Spiel lange auf das Messers Schneide stand. Trainer Friedel Müller hatte sehr schnell registriert, mit welchem Gegner man es zu tun hatte und ordnete eine eher defensive Einstellung an. „Sie haben das sehr gut umgesetzt“, lobte er. Aber das 0:1 Mitte der ersten Halbzeit konnte doch nicht verhindert werden. Nach einem Strafraumfoul an Matthias Gutzler verwandelte „Gebbi“ Gebhardt den fälligen Elfmeter zum 1:1-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang war das Match weitgehend ausgeglichen. Die WEINELF versuchte mit „Nadelstichen“ zum Torerfolg zu kommen. Aber mehr Glück hatten die Ärzte, die noch zweimal ins Schwarze trafen und das Ergebnis auf 1:3 stellten. Zwischendrin musste die WEINELF noch mit einem Aderlass zurechtkommen. Der Rheinhesse Stefan Winter erlitt eine Platzwunde nach einem Zusammenprall; seine Kopfverletzung musste genäht werden. Nachwehen gab es nicht, ein paar Tage später konnte er sich schon wieder um sein Weingut kümmern und mit Freund Philipp Wittmann austauschen, der Koblenz wegen eines Bänderrisses verpasste, aber bereits im Aufbautraining ist. Am Ende bilanzierte Coach Müller: „Das war trotz allem ein guter Auftritt und eine gelungene Sache.“




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