Treffen im Bundestag in Berlin: WEINELF von Angela Merkel beeindruckt

Bundesregierung / Guido Bergmann

Fotostrecke zur freien Nutzung und Pressearbeit (Foto: Bernhard Herzer, WEINELF)
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Gerade noch hatte ein Abgeordneter der CDU in 20 Meter Entfernung unter der Glaskuppel im Deutschen Bundestag in Berlin ein Fernseh-Interview gegeben. Außerdem schauten manche Politiker verschiedener Parteien etwas verdutzt auf eine Truppe von mehr als 30 einheitlich ordentlich gekleideten Personen, die sich vor und auf einer breiten Sitzgelegenheit aufgebaut hatten, damit sie fit für ein bemerkenswertes Foto waren. Dann war es am 20. Juni 2017 um 14.54 MEZ soweit: Im feschen, fröhlichen Grün gekleidet steuerte eine Frau auf das Team der WEINELF Deutschland zu, die ansonsten große Politik macht und als Persönlichkeit weltweites Ansehen genießt: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel!

Die deutsche Regierungschefin hatte einem Anliegen von drei Bundestagsabgeordneten Rechnung getragen. Initiator war Jan Metzler, Winzersohn aus Dittelsheim-Heßloch, der seine Kollegen Franz Josef Jung, ein Spross des Rheingauer Weingutes Jung (Erbach) und Ehrenspielführer der WEINELF sowie Klaus-Peter Willsch (kein Winzersohn, aber ein Mann mit Bezug zum Rheingau) von seiner Idee begeistern konnte. Das Trio ließ wissen, dass es relativ leicht gewesen war, die Kanzlerin zu einem Treffen zu bewegen, auch mit dem Hinweis auf caritative Initiativen der Weinelf. Vielleicht dachte Merkel in diesem Zusammenhang an die guten Kontakte zur „richtigen“ deutschen Nationalmannschaft. Ihr Lieblingsspieler war bekanntlich Bastian Schweinsteiger, mit dem sie immer wieder mal plauderte. Die „Basti“-Rolle durften WEINELF-Präsident Robert Lönarz und Rowald Hepp übernehmen. Lönarz überreichte ein Trikot mit der Rückeninschrift „Merkel“ und der „12“ (Ehrenpräsident Norbert Heine hatte seine Nummer freigegeben) sowie einen Wimpel; Hepp übergab eine Magnumflasche mit Riesling aus Geisenheim. Die Kanzlerin hielt ihr Trikot für die Fotografen hoch und lächelte dabei herzlich-amüsiert. Dann bedankte sie sich noch für die Aufmerksamkeiten und wünschte „einen schönen Aufenthalt in Berlin.“

Das ließen sich die Weinelfer nicht zweimal sagen. Peter Kröper, der Reiseprofi unter den Mitgliedern, hatte neben Hotel und S-Bahn-Fahrtkarten auch noch eine Tour durch Berlin auf dem Schiff organisiert. Alles klappte perfekt; es wurde sogar gemutmaßt, dass Kröper auch die Ampel-Grünphasen genau kannte, damit alle Bahnen pünktlich erreicht wurden. Der Tag endete mit einem gemütlichen Abend im Weinladen Schmidt im Berliner Westend, dessen Chefin Anja Schmidt gut mit WEINELF-Organisationswunder Erica Fischbach befreundet ist. Getrunken wurde das gleiche wie im Bundestag: deutscher Wein. Im Vorfeld war zu erfahren, dass es seit dem Regierungsantritt von Merkel auch bei Empfängen nur deutschen Wein aus verschiedenen Anbaugebieten gibt (einige Weinelfer gehören zu den Lieferanten). Ihr Vorgänger Gerhard Schröder war dagegen ein Mann der Toskana-Fraktion; bei ihm wurde fast ausschließlich italienischer Wein ausgeschenkt.

Die Begegnung im Bundestag wird bei den Beteiligten noch lang nachwirken. Wann hat man schon mal so einen (relativ) engen Kontakt zu einer Persönlichkeit der Weltgeschichte? Eine Steigerung wäre wohl nur mehr eine Audienz beim Papst… eine Rückennummer ließe sich finden.

Rudolf Knoll, Pressesprecher