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CHAMPIONS ohne GRENZEN - Turniereinlagespiel, Berlin

Champions ohne Grenzen - Integration durch Sport

Unser Verein CHoG - CHAMPIONS ohne GRENZEN e.V. setzt sich für die Integration und Teilhabe an der deutschen Gesellschaft für Flüchtlinge in Berlin und Brandenburg ein. Sport, insbesondere Fussball, sehen wir hierbei als ausgezeichnetes Handlungsfeld für nachhaltige Integration.

Durch Sport- Trainings ,Orientierungstouren in der Berliner und Brandenburger Kulturlandschaft, Sozialberatung und Vernetzungsarbeit, können Flüchtlinge aus aller Welt bei uns nachhaltig auf ihrer Reise in eine neue Heimat begleitet werden.


11. Juli 2015, Berlin

WEINELF in Berlin Hilfe für „Champions ohne Grenzen"

Kick Out Racism Cup 2015

Das Flüchtlingsproblem beherrscht leider die Schlagzeilen und führt oft zu Auswüchsen wie Brandstiftungen. Aber es gibt auch erfreuliche Gegenbewegungen wie den Verein „Champions ohne Grenzen“ in Berlin, der sich seit April 2012 für die Integration von Flüchtlingen aus allen möglichen Ländern einsetzt. Der Sport, und hier insbesondere Fußball, kann dabei eine besondere Hilfestellung geben und einige Schwierigkeiten, die es im Alltag gibt, kompensieren. Deshalb war die Weinelf Deutschland sofort bereit, dieses vorbildliche Projekt durch Spenden und die Teilnahme an einem Fußballturnier zu unterstützen. 

15 Mannschaften waren am Samstag, 11. Juli bei einem Benefiz-Kleinfeldturnier am Start. Sie kamen aus verschiedenen Flüchtlingsheimen aus Berlin und Brandenburg. Außerdem dabei: Mitarbeiter caritativer Projekte wie Viva con Agua und der gastgebende FSH Hansa 08 mit einem gemischten Team (Frauen und Männer) –sowie die unter Regie von Thomas Porsch zusammengetrommelte Weinelf-Vertretung. Gespielt wurde gegen Flüchtlinge aus Eritrea, Äthiopien, Afghanistan, Syrien, Bosnien-Herzegowina und anderen Problemländern. Etliche der überwiegend jungen Leute waren mit den berüchtigten Schlepperbooten über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Andere liefen 4000 km (!) zu Fuß nach Deutschland. Ihren Lebensmut hatten sie nicht verloren, auch nicht ihre Spielfreude.

Das musste die von Spielführer Nedjelko Mrcela angeführte Weinelf-Vertretung schon in der Vorrunde erkennen. Sie überstand zwar die ersten Ausgaben gut. Aber in der Zwischenrunde waren schon härtere Brocken aus dem Weg zu räumen. Dennoch schaffte man mit drei Siegen in vier Spielen den Einzug ins Halbfinale. Hier scheiterte die Weinelf am Team von Viva con Agua (ein Verein, der sich für die Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern einsetzt) mit 0:2, konnte dann aber das Spiel um Platz 3 im Elfmeterschießen gewinnen.

Die Ergebnisse freilich waren letztlich zweitrangig. Wichtig war, dass durch ein solches Turnier die Öffentlichkeit auf die Flüchtlings-Problematik mal auf andere Art aufmerksam gemacht wurde und die Möglichkeit bestand, die Aktivitäten von „Champions ohne Grenzen“ zu unterstützen. Denn der Verein leistet über den Sport hinaus noch viel ideelle Arbeit und ist bemüht, Projekte anzubieten, die den Flüchtlingen Perspektiven im Leben und vielleicht auch im Berufsleben eröffnen.

Der Beitrag der Weinelf war die Übergabe von Sachspenden im Wert von rund 2000 Euro (Trikotsätze, Torhüter-Ausrüstung, Schienbeinschützer, Bälle und noch einiges mehr). Ein für Berlin verhindertes Mitglied steuerte noch 500 Euro Spende bei. Die dritte Halbzeit fand gemeinsam mit Mitarbeitern des Vereins im „Perlin“, einer originellen kleinen Weinbar (www.weinerei.com) in Berlin-Mitte, statt. Zwei Argentinier tischten ihr Nationalgericht „Kuchen des Papstes“ auf. Bei Wein, Livemusik und Tango stand bis in den späten Abend (oder frühen Morgen) nicht nur das Thema Flüchtlinge auf dem Programm…

Ein Bericht von Rudi Knoll, Pressesprecher WEINELF Deutschland